Hautprobleme mit tieferer Ursache

Warum verändert sich unsere Haut? Mit zunehmendem Alter ist u.A. die Kollagenbildung rückläufig (und nein, Kollagen einzunehmen hilft da leider nicht!). Aber darum geht es hier eher nicht, sondern um die Frage, woher die Menschen „plötzlich“ Hautprobleme bekommen. Eine Veränderung der Haut kann häufig auf ein stoffwechselseitiges Ungleichgewicht im Körper herrühren. Ausschläge jeder Art fliegen uns nicht von außen an, sondern entstehen von innen. Sehr häufig sind tatsächlich Darmprobleme (Milieuveränderungen mit Toxinbildung, welche in die Blutbahn eintreten) dafür verantwortlich. Da braucht es nicht mal eine Reizdarmproblematik für. Da die Schulmedizin dann in der Regel lediglich Salben (meist Cortison) verabreicht, in schlimmen Fällen auch Antibiotika, bleibt das Leiden dauerhaft erhalten oder wird im Falle einer Antibiose nach dem Absetzen oft noch wesentlich schlimmer. Es gibt sogar Anti-Aknemittel, die als Nebenwirkung eine dauerhafte Depression verursachen. Aufpassen also und sich gut informieren. Jedem Hautproblem liegt eine Ursache zugrunde. Diese sollte gefunden und behandelt werden.

Die Haut, zusammen mit unserem Darm, ist eines unserer größten Organe. Sie ist Schnittstelle zur Außenwelt und – wie oft gesagt wird – das Spiegelbild unserer Seele. Jeder möchte gut aussehen – eine möglichst makellose Haut gehört in unserem Kulturkreis mit dazu. Hautausschläge, juckende, brennende oder offene Stellen, Neurodermitis, Nesselsucht, Akne usw. Die Medizin weiß schon seit sehr langer Zeit, das unerwünschte Erscheinungen auf unserer Haut oft keine Erkrankungen der Haut an sich sind, sondern oft nur das Symptom einer Erkrankung im Inneren unseres Körpers, die es als Ursache zu finden gilt.

„Ich bin lange erwachsen, kriege aber seit einiger Zeit Pickel, als wäre ich in der Pubertät“

„Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal Hautausschläge hatte. Seit ich im Urlaub mal eine Erkrankung hatte, kriege ich immer wieder rote Flecken mit Schuppungen und juckenden Stellen“

„Seit ich wegen einer Erkrankung Antibiotika nehmen musste, verändert sich meine Haut und ich habe ständig Ausschlag. Das wird zudem immer schlimmer. Ärzte geben mir nur Cortisonsalbe, was nur kurz hilft. Danach wird es eher schlimmer“

„Ich habe allerschwerste Hautläsionen und traue mich kaum noch unter Menschen. Es tut weh, Exsudat läuft aus Wunden und ich verzweifle. Ich war bei endlos vielen Ärzten und Kliniken und keiner kann mir helfen“.

Hautprobleme: Nicht immer nur ein Hautproblem

Typische Situationen aus meiner Praxis

Was der Körper loszuwerden versucht, legt er auf die Haut

Der Einsatz von zum Beispiel cortisonhaltigen Salben oder gar eines Antibiotikums mag zwar hin und wieder die Symptome vorübergehend lindern, löst aber das die Hauterscheinung verursachende Problem meist nicht. Oft werden die Probleme dadurch mittel- und langfristig sogar verschlimmert oder es kommt zu mannigfaltigen Folgeproblemen. Häufig ist ein erkrankter Darm die Ursache von Hautproblemen. Hier ist insbesondere eine gesteigerte Permeabilität der Darmbarriere (landläufig ein „Leaky Gut“) zu nennen. Manchmal liegen die Ursachen aber auch bei einem Mikronährstoffdefizit, anhaltender Fehlernährung, einem hormonellen Ungleichgewicht, schlechter Entgiftung oder Übersäuerung aufgrund von Problemen z.B. bei unserer Leber (z.B. durch anhaltende Toxinzufuhr wie Rauchen, Alkohol aber auch eher ungesunden Stoffen am Arbeitsplatz und persönlichen Hobbies), den Nieren oder der Bauchspeicheldrüse. Auch Schwermetallvergiftungen, die Folge von Medikamentenmissbrauch (z.B. Antibiotika, PPIs, Aknemittel u.A.), anhaltende Fehlernährung und weitere Ursachen kommen in Betracht.

Hautgesundheit und Wundheilung

Handelt es sich bei der oben beschriebenen Problematik um Hautprobleme mit einem krankhaften Hintergrund, so richtet sich dieses Angebot an all diejenigen, die gern ihr Hautbild verbessern oder Wunden schließen möchten. Ob alters- oder veranlagungsbedingt, Haut und Knorpel benötigen für den Kollagenaufbau eine Reihe von Aminosäuren, Methylgruppendonatoren und Vitamine. Diese müssen und können dem Körper in ausreichend hoher Konzentration zur Verfügung gestellt werden. Manchmal ist es auch der oxidative und nitrosative Stress (aus Genussgiften, wie Nikotin und Alkohol, Fehlernährung, Umweltgiften, Pestiziden, Infektionen und anderes mehr), welches unsere Haut vorzeitig altern oder erkranken lässt. Auch bei einer Übersäuerung unseres Gewebes reagiert sie sehr empfindlich. Daher ist ein ausgeglichener Säure-/Basenhaushalt die Grundlage u.A. auch der Hautgesundheit.

In meiner Praxis wird nicht die Haut direkt behandelt, sondern ich versuche die den Hautsymptomen zugrunde liegende Erkrankung zu finden, um diese dann nachhaltig zu behandeln. Gelingt dies, bessern sich die Hautsymptome meist von allein.

Erst straff – dann schlaff?

Es gibt diverse Faktoren, die unsere Haut schädigen können. Diese sind z.B.:

  • Stress (der selbstgemachte wie auch durch Umweltfaktoren, Pestizide, Medikamente etc.)

  • anhaltend ungesunde, säurelastige Ernährung

  • zu starke und dauerhafte UV-Strahlung

  • Alkohol, Rauchen

  • übertriebene Hautpflege (zu häufiges Waschen, permanenter Gebrauch von Hautpflegeprodukten etc.)

Wie sich die Haut mit dem Alter verändert

In unserer Oberhaut lässt die enzymatische Aktivität (hier spielt der Säure-/Basenhaushalt ganz direkt rein, da u.A. davon die enzymatische Aktivität abhängt) nach. Als Folge sehen wir eine ungleichmäßige Pigmentierung mit einer dünneren Haut, die dann oft auch noch ein matteres und raueres Aussehen hat. Es kommt zur Faltenbildung und einem verminderten Sauerstoff- und Nährstofftransport. Auch die notwendige, unter Sonneneinwirkung entstehende, Vorstufe des Vitamin D, ist immer mehr vermindert mit möglicherweise multiplen Folgeproblemen (von Osteoporose bis Depressionen). Die Neubildung von Hautzellen und die Reparaturfähigkeit lassen nach.

In der Lederhaut sinkt die Produktion von Kollagen (Strukturprotein von Bindegewebe, Knorpel, Sehnen, Haut, Bändern und Knochen), Elastin (ein Faserprotein, wichtig für die Formgebung, Elastizität und den Halt unserer Haut) wird abgebaut und die Verkalkung steigt. Als Resultat wird die Faltenbildung verstärkt und die Hautelastizität sinkt.

Durch die Veränderung der Fettverteilung und dem Schrumpfen des Fettgewebes in der Unterhaut bilden sich größere Falten, wie z.B. Nasenlippenfurchen (Nasolabialfalten), Mund- und Kinnfalten

Termine sind über mein Kontaktformular oder telefonisch leicht zu vereinbaren. Aufgrund der zentralen Lage meiner Praxis im Herzen Münchens bin ich sowohl für Patienten aus dem Umfeld wie auch für Patienten mit weiter Anreise insbesondere mit öffentlichen Transportmitteln leicht zu erreichen

Im fortgeschrittenen Alter wieder eine wirklich jugendliche Haut zu bekommen ist mit heute zur Verfügung stehenden Mitteln ehrlicherweise nicht möglich und es dürfen auch keine Wunder erwartet werden. Aber die Ermittlung möglicher Hautstressoren (Radikale) und deren Reduzierung, in Kombination mit speziell auf den Aufbau von Kollagen abgestimmten Aminosäuren- und Vitamininfusionen, kann helfen, das Hautbild sichtbar zu verbessern. Ebenso profitieren Ihre Nägel und Haare. Besonders effektiv haben sich hier auch Infusionen mit hochdosierter Gabe aller für die Hautbildung notwendigen Substanzen erwiesen.

Bei der angebotenen Therapie handelt es sich also ausdrücklich nicht um eine oberflächliche, kosmetische Behandlung. Dazu sollten Sie eine Kosmetikerin aufsuchen. Es ist stattdessen ein medizinisch-therapeutischer Ansatz, bei dem die für schönere Haut, Haare und Nägel wichtigen und notwendigen Substanzen Ihrem Körper wieder vermehrt zur Verfügung gestellt werden.

Hautgesundheit gezielt unterstützen

Häufig gestellte Fragen

Können plötzlich auftretende Pickel im Erwachsenenalter eine innere Ursache haben, auch ohne Pubertät?

Ja, Akne im Erwachsenenalter hat häufig andere Ursachen als in der Pubertät, etwa hormonelle Schwankungen, eine gestörte Darmflora oder Stoffwechselungleichgewichte. Eine gezielte Diagnostik kann klären, welcher Faktor bei Ihnen tatsächlich zugrunde liegt.

Können Hautausschläge und Schuppungen nach einer überstandenen Erkrankung im Urlaub zurückbleiben?

Ja, nach einer akuten Infektion kann sich das Gleichgewicht der Darmflora oder des Immunsystems verschieben, was sich in der Folge als anhaltende Hautprobleme wie rote, schuppende oder juckende Stellen zeigen kann. Eine gezielte Ursachensuche kann hier oft mehr erreichen als die alleinige äußerliche Behandlung.

Warum verschlimmert sich meine Haut nach einer Antibiotika-Einnahme oft langfristig statt sich zu bessern?

Antibiotika greifen nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Darmbakterien an, was die Darmflora nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen kann. Da Darm und Haut eng zusammenhängen, zeigt sich diese Störung häufig erst mit Verzögerung als anhaltendes Hautproblem.

Warum helfen Cortisonsalben bei Hautproblemen oft nur kurzfristig?

Cortisonsalben unterdrücken die sichtbaren Symptome auf der Haut, wirken aber nicht auf die eigentliche, meist innere Ursache der Hauterscheinung. Nach dem Absetzen kehren die Beschwerden deshalb häufig zurück, mitunter sogar verstärkt.

Welche inneren Ursachen können hinter chronischen Hautproblemen wie Neurodermitis oder Ausschlägen stecken?

Häufige Ursachen sind eine gestörte Darmbarriere (Leaky Gut), Mikronährstoffmängel, hormonelle Ungleichgewichte oder eine belastete Entgiftungsfunktion von Leber und Nieren. Welcher Faktor im Einzelfall verantwortlich ist, lässt sich durch eine gezielte Labordiagnostik eingrenzen.

Kann eine Verbesserung der Darmgesundheit tatsächlich das Hautbild verbessern?

Ja, da ein großer Teil der Hautprobleme seinen Ursprung im Darm hat, kann eine gezielte Darmsanierung häufig zu einer spürbaren Verbesserung des Hautbilds führen. Der Zusammenhang zwischen Darm und Haut ist wissenschaftlich gut belegt und ein zentraler Ansatzpunkt in der naturheilkundlichen Behandlung.

Ihre Gesundheit beginnt mit Klarheit

Nehmen Sie den ersten Schritt zu einer präzisen Ursachenanalyse Ihrer Beschwerden. Ich berate Sie gerne zu den passenden Diagnostikmöglichkeiten.